sprüche

Jesus Christus spricht:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Joh. 14, 6

Genesis (1.Buch Moses)

1.Kapitel

Licht und Himmelsgewölbe

1. Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.

2. Die Erde war wüst und leer, Finsternis lag über der Urflut, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

3. Da sprach Gott: "Es werde Licht!" Und es ward Licht.

4. Gott sah, daß das Licht gut war. Da trennte Gott Licht von Finsternis.

5. Gott nannte das Licht Tag, die Finsternis aber Nacht. Es ward Abend, und es ward Morgen: ein Tag.

6. Dann sprach Gott: "Es entstehe ein festes Gewölbe inmitten der Wasser, und es bilde eine Scheidewand zwischen den Wassern!"

7. Gott bildete das feste Gewölbe und schied zwischen den Wassern oberhalb und unterhalb des Gewölbes, und es geschah so.

8. Gott nannte das feste Gewölbe Himmel. Und es ward Abend, und es ward Morgen: Zweiter Tag.

Erde

9. Sodann sprach Gott: " Es werde das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort gesammelt, und das Trockene werde sichtbar!" Und es geschah so.

10. Gott nannte das Trockene Erde, und das zusammengeflossene Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.

11. Da sprach Gott: " Die Erde lasse Grünes hervorsprießen, samentragende Pflanzen sowie Fruchtbäume, die Früchte bringen nach ihrer Art, in denen Samen ist auf Erden. Und es geschah so.

12. Die Erde brachte Grünes hervor, samentragende Pflanzen nach ihrer Art und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.

13. Es ward Abend, und es ward Morgen: dritter Tag.

Himmelsleuchten

14. Dann sprach Gott: "Es sollen Leuchten werden am Gewölbe des Himmels, um zu scheiden zwischen der Nacht und dem Tag, und sie sollen als Zeichein dienen sowohl für die Festzeichen als auch für die Tage und Jahre!

15. Sie sollen Lichtspender an dem Gewölbe des Himmels sein, um zu leuchten über der Erde!" Und es geschah so.

16. So machte denn Gott die beiden großen Leuchten: die größere, daß sie den Tag beherrsche, die kleinere zur Beherrschung der Nacht und dazu die Sterne.

17. Gott setzte sie als Leuchten über die Erde an das Gewölbe des Himmels,

18. zu beherrschen Tag und Nacht und zu trennen zwischen Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war.

19. Es ward Abend, und es ward Morgen: vierter Tag.

Vögel und Wassertiere

20. Dann sprach Gott: "Es sollen wimmeln die Gewässer von Lebewesen und Vögel am Himmelsgewölbe fliegen über der Erde!"

21. Gott schuf die großen Seeungetüme und alle sich regenden lebendigen Wesen, von denen nach ihren Arten das Wasser wimmelt, und alle geflügelten Vögel nach ihren Arten. Und Gott sah, daß es Gut war.

22. Gott segnete sie und sprach: "Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser in den Meeren. Die Vögel aber mögen sich vermehren auf Erden!"

23. Es ward Abend, und es ward Morgen: fünfter Tag.

Landtiere und Menschen

24. Da sprach Gott: "Die Erde bringe lebende Wesen nach Ihrer Art hervor: Vieh, Kriech- und Feldtiere nach ihren Arten!" Und es geschah so.

25. Gott bildete die Feldtiere, das Vieh und alle Kriechtiere des Erdbodens jeweils nach ihren Arten. Und Gott sah, das es gut war.

26. Dann sprach Gott: "Lasset uns Menschen machen nach unserem Abbild, uns ähnlich; sie sollen herschen über des Meeres Fische, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über alle Landtiere und über alle Kriechtiere am Boden!"

27. So schuf Gott den Menschen nach seinem Abbild, nach Gottes Bild schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.

28. Gott segnete sie und sprach zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehret euch, füllet die Erde und machet sie untertan und herschet über des Meeres Fische, die Vögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf Erden regt!"

29. Gott sprach weiter: "Seht, ich gebe euch alles Grünkraut, das auf der ganzen Erde Samen trägt, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten; dies diene euch als Nahrung!

30. Allem Getier des Feldes und allen Vögeln des Himmels und allen am Boden kriechenden Tieren, in denen Lebenshauch atmet, gebe ich hingegen alles Grünkraut zur Nahrung." Und es geschah so.

Gott sah alles, was er gemacht hatte, und fürwahr, es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: sechster Tag.

2.Kapitel

Sabbatruhe

1. So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer.

2. Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er verrichtet hatte, und ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er vollbracht hatte.

3. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm hat er von all seinem Werke geruht, das Gott wirkend schuf.

4a. Dies ist der Werdegang des Himmels und der Erde, da sie geschaffen wurden.-

Eden

4b. Als Gott, der Herr, die Erde machte und den Himmel,

5. da gab es noch keinen Steppenstrauch auf Erden, und Grünkraut sproßte noch nicht auf dem Felde; denn Gott, der Herr, hatte noch nicht regnen lassen auf die Erde, und kein Mensch war da, den Boden zu bebauen.

6. Nur Feuchtigkeit stieg von der Erde auf und wässerte die gesamte Fläche des Erdbodens.

7. Da bildet Gott, der Herr, den Menschen aus dem Staub des Ackerbodens und blies in seine Nase den Lebensatem; so wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.

8. Darauf pflanzte Gott, der Herr, einen Garten in Eden gegen Osten, und versetzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte.

9. Und Gott, der Herr, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume aufsprießen, lieblich zum Anschauen und gut zur Nahrung, den Lebensbaum aber mitten im Garten und auch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

Paradiesströme

10. Ein Strom entsprang in Eden zur Bewässerung des Gartens. Von da an teilt er sich in vier Arme.

11. Der eine heißt Pischon; er umfließt ganz Chawila, das Goldland.

12. Das Gold jenes Landes ist kostbar; auch Balsamharz und Karneolsteine sind dort vorhanden.

13. Der zweite Strom heißt Gischon; er umfließt ganz Kusch.

14. Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur, und der vierte trägt den Namen Euphrat.