energie+architektur dipl. ing. (fh) bernhard schmid

umweltbewußtes bauen

NASA/JPL

Wer umweltbewußt bauen will befindet sich im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie. In diesem Zusammenhang wird oft nach dem Amortisations-Zeitraum bzw. dem Barwert einer Investition gefragt.
Hinweise zum Energiesparen finden Sie auf den Merkblättern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie www.stmwi.bayern.de
77 Tipps, wie Sie durch umweltbewußtes Verhalten Energie sparen, und dabei die Umwelt schützen können finden Sie auf nabu.de


Ökologie

Ökologisches Bauen beinhaltet die Auswahl der Baustoffe nach ihrer Umwelverträglichkeit, sowie die Minimierung der Umweltbelastung beim Gebäudebetrieb. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. hat eine Positivliste für Dämm-Materialien veröffentlicht.

  • Cellulosedämmplatte
  • Celluloseflocken-Einblasdämmstoff
  • Hanfdämmplatte
  • Baumwoll-Dämmmatte
  • Baumwollflocken-Einblasdämmstoff
  • Glimmerschiefer-Schüttdämmstoff
  • Schaumglas
  • Flachsfaser-Dämmplatte
  • Holzfaser-Dämmplatte
  • Blähperlit-Schüttdämmstoff
  • Schafwolle-Dämmmatten
  • Hobelspan-Einblasdämmstoff
  • Kork-Dämmplatten
  • Kokosrollfilz-Dämmstoff
  • Calciumsilikat-Platte
  • Schilfrohr-Leichtbauplatten

Quelle: LEITFADEN ÖKOLOGISCHE DÄMMSTOFFE www.nabu.de (pdf)

WECOBIS, ein Forschungsprojekt der Bayerischen Architektenkammer, bietet herstellerneutrale Informationen zu gesundheitlichen und ökologischen Aspekten von Bauproduktgruppen.

Das Informationsportal Nachhaltiges Bauen , des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, bietet neben WECOBIS noch Zugang zu weiteren Baustoff- und Gebäudedaten.

Ökonomie

Eine Maßnahme wird üblicherweise dann als wirtschaftlich bezeichnet, wenn der daraus entstehende Nutzen (N) den Schaden (S) überwiegt.
W = N/S > 1
allgemeine Definition der Wirtschaftlichkeit nach [Küsgen 1982]

Die Einschätzung ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist, hängt hierbei sehr stark von der Betrachtungsweise und den Wertemaßstäben des Beurteilenden ab. Je nach individueller Schwerpunktsetzung und Erwartungshaltung des Betrachters, werden Nutzen und Schaden einer Maßnahme unterschiedlich eingeschätzt. Die Beurteilung kann in verbaler Form oder mit einem Punktesystem erfolgen. Es ist auch schon der Versuch unternommen worden nichtmonetäre Aspekte wie Luftverschmutzung und Gesundheitsschädigungen durch Geldwerte auszudrücken. [Kerschberger 1994]

Nutzen und Schaden werden unter monetären Gesichtspunkten mit Einnahmen (E) und Ausgaben (A) gleichgesetzt.
W = E/A > 1

Barwert

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